Wunschfabrik

Ein Beitrag von Bettina Voigt

Die Einkaufszentren sollen uns das Konsumieren erleichtern. Ihr architektonisches Organisationsprinzip lenkt unseren Blick und steuert auf bewusst subtile Weise unser Konsumverhalten. Das breite Warenangebot zeigt uns all das was wir noch nicht haben. Es werden Bedürfnisse und Begehrlichkeiten geweckt. Konsumieren kann eine Freizeitbeschäftigung sein, kann Spaß machen und uns für kurze Zeit aus dem Alltagsgeschehen reißen. Hängt am Konsum nicht nur die Ware, sondern auch unsere Identität, Selbstdarstellung und Selbstinszenierung? Im zweiten Teil des Features soll den psychologischen Aspekten des Konsumierens nachgegangen werden.




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Ausgestrahlt in: Räume, Träume, Schäume – Was hängt am Konsum?

Bild:niewiederfreude by Stefan König, genauso.und.anders

Sprecher: Enrico Thierbach

Zum Thema wurden für beiden Features die Autoren des Buches „Kaufrausch Berlin“ Katja Roeckner und Jan Sternberg, sowie der Soziologe und Konsumforscher Kai-Uwe Hellmann interviewt.

weitere Literatur:

Hellmann, Kai-Uwe (Hrsg.) 2008. Räume des Konsums. Über den Funktionswandel von Räumlichkeit im Zeitalter des Konsumismus. – 1. Aufl. – Wiesbaden, VS Verl. für Sozialwissenschaften.

Prisching, Manfred 2009. Die zweidimensionale Gesellschaft. Ein Essay zur neokonsumistischen Geisteshaltung. – 2. Aufl. – Wiesbaden, VS Verlag für Sozialwissenschaften.

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