Die vierte Ausgabe der Kulturwelle Afterhour eröffnet eine kleine Reihe zum Thema »Körper«.

Zu Gast in der ersten Episode haben wir den Geigenbauer Peter Volkmer. Wir lauschen seinen selbstgebauten Instrumenten, sinnieren über den Effekt von Saitenzahlen und Stradivari, über Pink Floyd und das Mellotron.

Dabei suchen wir den Klangkörper: Als experimentell geformtes Holz, als unstetes Gespann aus Musiker und Instrument und als die mal weniger, mal mehr geplante Hörsituation. Mit dem Kulturtheoretiker Jacques Attali zur Hand fragen wir uns, auf welche Arten diese Verbindungen lesbar sind und wie hier Körpergefühl, Klangfarbe und soziale Organisation zusammenspielen.

 

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In der dritten Ausgabe der Kulturwelle Afterhour haben wir den Philosophen und Lacanianer Samo Tomšič zu Gast. Mit seiner Hilfe forschen wir dem Verhältnis von Arbeit und Feiern aus psychoanalytischer Perspektive nach. Dazu nehmen wir die Diagnose von Karl Marx und den Tiefenblick Jacques Lacans mit in den Technoclub. Wie viel Politik, wie viel Produktivität und wie viel Subversion lassen sich hier eigentlich aufspüren – zwischen der alltäglichen Genussoptimierung und der maschinengestützten Tanzekstase?

Dazu wie üblich Musik aus unserem Creative Commons-Fundus.

 

 

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Die historischen Grenzen sind gesprengt. Der Hip-Hopper sampelt Vaters alte Platten und im angesagten Café lässt sich der DJ den Apfelstrudel auf dem Blümchensofa schmecken. Die Studentin bestellt sich im Internet ihr individuell gemischtes Müsli, nachdem sie sich bei eBay ihr 90er Jahre-Outfit zusammengestellt hat. In der U-Bahn hört sich der Blogger seine Lieblingsplaylist auf Soundcloud an, während er die neuesten Tweets auf Twitter liest. Das Internet potenziert Geschwindigkeit und Distribution ins Unermessliche. Noch nie waren Kreativität und Konsum so schnell verfügbar und wandelbar wie heute.

In der 25. Sendung der Kulturwelle geht es um den Remix als musikalische und kulturelle Praxis. Was ist Kreativität zwischen Genius und Scenius in Zeiten von Digitalisierung und Internet? Wie verändern sich Kompositionspraktiken? Was ist noch authentisch? Ist der Remix zu einer alltäglichen Gestaltungspraxis geworden und lässt sich die Idee des Remix auf unsere Kultur anwenden?

Dazu spricht der Musikwissenschaftler Fabian Czolbe über die Relevanz des Remix und Samples in der klassischen Musik, insbesondere in den Kompositionen von Pierre Schaeffer, das Sampling im Hip Hop und die damit verbundene neue Idee von Realness erklärt uns der Medien- und Kommunikationswissenschaftler Steffen Lepa, Kulturtheoretiker Eduardo Navas und Ramón Reichert analysieren den Stellenwert von Remix im Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit und beschreiben damit den Begriff der “remix culture”. Dazu gibt es Musik und persönliche Erfahrungsberichte von DJ Red Rack’em und dem Loop-Künstler Nïer. Schließlich haben wir es uns auch nicht nehmen lassen, die produzierte Sendung unserem Remixer Ramsus Lauvring zu überlassen, dessen Remix die Sendung abschließt.

Eine Sendung von Anastasia Andersson, Bernadette Breyer, Lara Deininger und Angelika Piechotta mit Unterstützung von Sebastian Schwesinger und Nikita Hock

 

 

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„Es ist schon so alt, man hört fast nichts mehr“, schwärmt Françoise Cactus von Stereo Total. Doch auch in Zukunft soll man nichts mehr von ihr hören – der Kassette, einem vom Aussterben bedrohten Medium. Was Musikproduzierende und -konsumierende mit diesem Tonträger verbindet, wie die Kassette die Musikbranche demokratisierte und für viele schließlich mehr als nur ein Symbol gegenkultureller Strömungen wurde, ist Thema unserer dritten Magazinsendung der KulturWelle. Gemeinsam mit Dr. Florian Schreiner, dessen kulturwissenschaftliches Forschungsgebiet die „Tape & Cassette Culture“ ist, der Band Stereo Total, zwei Kindern ihrer Zeit, die nicht erwachsen werden wollen, und gegenwärtigen Verehrer_innen der Kassette untersuchen wir dieses Medium, das mit soviel Herzblut, Symbolik, Retro-Mania und Kultur beladen ist.

Eine Sendung von Anastasia Andersson, Kira Overkämping und Veit Rausch

 

 

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KlangDenken am IfKA Blind Spot im HKWLabyrinth in der Wilden RenateTresor Berlin (wir verschenken 2×2 Freikarten: First Come Posting auf Facebook – facebook.com/RadioKulturwelle)

Das neue Album von Stereo Total auf Soundcloud zum durchhören.

Der Kontakt zu Fuck you in the head records: f.y.i.t.h.records (…) gmx.net

 

 

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Die erste Sendung der KulturWelle widmet sich dem Themenschwerpunkt der Geburt der Kriminalistik. Die ungebrochene Faszination von Kriminalliteratur und -filmen gibt Anlass, nach ihren Ursprüngen zu fragen. Die Nachwuchswissenschaftlerin Deborah Zehnder steht uns Rede und Antwort zu kriminalistischen Methoden und ihrer literarischen Verarbeitung im 19. Jahrhundert. Dazu hören wir ausgewählte Beiträge, die in ihrem Seminar entstanden sind. Darüber hinaus gibt es – wie ab sofort immer im Magazin – die kulturwissenschaftliche Perspektive auf die Welt in der Rubrik »Kulturwissenschaftliche Takte« und eine Vorstellung von Kulturwissenschaftlern in freier Wildbahn in »Der Blick nach vorn«. Dazu spielen wir jede Menge Musik und liefern euch ein paar Veranstaltungen, die ihr in den kommenden Wochen nicht verpassen solltet.

Eine Sendung der Redaktion

 

 

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