Ein Beitrag von Bettina Voigt

Die Einkaufszentren sollen uns das Konsumieren erleichtern. Ihr architektonisches Organisationsprinzip lenkt unseren Blick und steuert auf bewusst subtile Weise unser Konsumverhalten. Das breite Warenangebot zeigt uns all das was wir noch nicht haben. Es werden Bedürfnisse und Begehrlichkeiten geweckt. Konsumieren kann eine Freizeitbeschäftigung sein, kann Spaß machen und uns für kurze Zeit aus dem Alltagsgeschehen reißen. Hängt am Konsum nicht nur die Ware, sondern auch unsere Identität, Selbstdarstellung und Selbstinszenierung? Im zweiten Teil des Features soll den psychologischen Aspekten des Konsumierens nachgegangen werden.

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Ausgestrahlt in: Räume, Träume, Schäume – Was hängt am Konsum?

Bild:niewiederfreude by Stefan König, genauso.und.anders

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Ein Beitrag von Bettina Voigt

Die Einkaufszentren sollen uns das Kaufen erleichtern. Selbstvergessen schlendern wir durch seine Straßen vorbei an seinen unzähligen Läden. Sie sind eine Stadt in der Stadt. Ein Konsumparadies mit glänzender Fassade. Sie präsentieren sich als öffentlicher Raum, in welchem wir uns jedoch nie unbeobachtet bewegen. In ihnen folgt  uns ein „unsichtbarer Blick“ auf Schritt und Tritt. Können sie Orte der sozialen Interaktion und der Begegnung sein oder steht das Konsumieren im Mittelpunkt? Versinnbildlichen sie mit ihrer konkreten Architektur die Prinzipien der Konsumgesellschaft? Ist ihr ideologisches Inneres mehr Schein als Sein? Im Feature soll die ambivalente Präsenz der Einkaufszentren genauer betrachtet werden.


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Ausgestrahlt in: Räume, Träume, Schäume – Was hängt am Konsum?

Bild:wirkaufenbeide by Stefan König, genauso.und.anders

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Ein Beitrag von Constantin Hühn

In dieser Ausgabe der „Kulturwissenschaftlichen Takte“ macht uns unser Kolumnist Constantin Hühn mit einer äußerst erfolgreichen Ersatzreligion bekannt, die das Rückgrat aller modernen Ökonomien zu bilden scheint – und deren empfindsames Pantheon „die Märkte“ bilden…


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Ausgestrahlt in: Räume, Träume, Schäume – Was hängt am Konsum? Facebooktwittermail

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Im Schaufenster lockt das schicke Paar Schuhe, drei Türen weiter duftet es nach frischem Kaffee und im Elektroladen lacht uns das neuste Touchscreen-Telefon entgegen. Sie alle rufen: kauf mich, kauf mich! Und sie werden gekauft. Das Credo der Konsumgesellschaft wird uns täglich entgegengeschrien und tönt als Tinnitus in unseren Ohren. In der Sendung wollen wir die heikle Frage stellen: Was hängt am Konsum? Die Einkaufszentren, unsere Bedürfnisse und Selbstinszenierungen vielleicht? Zwei Features behandeln das Thema Konsum im Zusammenhang mit Einkaufszentren als Prachtbauten und Wunschfabriken. Die Kolumne stellt die Frage, auf welches Fundament sich die Mystifikation der Finanzmärkte stützt und warum sie uns nicht nur staunend, sondern auch handlungsunfähig macht. Weiter haben wir unsere Rubrik »Blick nach vorn« sowie Musik- und Veranstaltungstipps. Im Studio begrüßen wir Dr. Anna Echterhölter, Kulturwissenschaftlerin und Mitherausgeberin des Magazins »ilinx«. Sie forscht aktuell zum Thema Ökonomie aus Sicht der Kulturwissenschaft.

Eine Sendung von Bettina Voigt

 

 

download Download | Musik der Sendung | Veranstaltungstipps

 

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