Ein Beitrag von Tina Krell

»Nicht anklopfen!« Oder doch? Ein Abend vor dem Radio. Genüsslich gibt man sich dem medialen Konsum hin. Doch da funkt einer ständig dazwischen, und zwar niemand geringeres als der Frankfurter Professor Theodor W. Ein Mini-Hörspiel zu internalisierten Ideologien und dem Umgang mit der Störung.


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Ausgestrahlt in: Hörigkeit. Medium und Ideologie

Bild: (cc) TV Static Screenshot 2 von Justin March

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Nicht nur in der Vergangenheit waren Künstler und Wissenschaftler oft ein und dieselbe Person. Warum sind in unserem heutigen Verständnis aber Kunst und Wissenschaft so weit voneinander entfernt, dass sie sogar zu Gegensätzen erklärt werden können?

Ausgehend vom Konzept der künstlerischen Forschung, unter dessen Perspektive seit ein paar Jahren intensiv Erkenntnisprozesse der Künste erschlossen werden, wollen auch wir unsere künstlerischen Zugänge zu kulturellen Phänomenen hinterfragen. Dazu bringen wir mithilfe von Julian Klein, dem Direktor des Instituts für künstlerische Forschung in Berlin, zunächst Licht ins Dunkel zwischen Kunst und Wissenschaft.

Anschließend lauschen wir zwei konkreten Projekten. Lena Michaelis und Mark Othmer haben einerseits zur Besessenheit und andererseits zum Transhumanismus je auf ganz eigene Art mit Hörspielen gearbeitet. Ihre Werke hören wir in der Sendung in voller Länge und diskutieren mit ihnen darüber, wie, wann und wo künstlerische Methoden in der (Kultur­)Wissenschaft sinnvoll zum Einsatz kommen können; wie man also mit Hörspielen Wissenschaft betreiben kann.

Eine Sendung von Lena Michalis, Mark Othmer und Sebastian Schwesinger

 

 

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Das Institut für Künstlerische Forschung (!KF) ist hier zu finden.

Michel de Certeaus Das Schreiben der Geschichte erschien in deutscher Übersetzung 1991 im Campus Verlag. Hier geht es zur ISBN-Suche.

Die Fernsehserie Black Mirror ist produziert von Charlie Brooker und hat hier einen Wikipediaeintrag.

 

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Ein Beitrag von Mark Othmer

Wir alle kennen sie, die innere Stimme. Sie wissen schon: Der kleine Mann im Ohr, Engelchen und Teufelchen. Diese Stimme die in unseren Köpfen hockt und immer alles besser weiß. Die Stimme, die uns morgens aus dem Bett holt. Die Stimme, mit der wir mathematische Formeln zu lösen versuchen oder wichtige Entscheidungen treffen. Doch was wäre, wenn wir eine computergenerierte innere Stimme hätten, die in ständigem Kontakt zu uns steht – ein körperloses, hoch personalisiertes Betriebssystem, das besser über uns Bescheid weiß, als uns lieb ist?

Im Zentrum des Hörspiels steht der arbeitslose Akademiker und Gelegenheitstrinker „Adam“, dessen subjektives Wahrnehmungsfeld von einem so genannten „Personal- Enhanced-System“ beeinflusst wird. „PES“ ist erst seit kurzer Zeit im Handel erhältlich und die meisten Menschen kommen noch ohne das Betriebssystem aus…

 


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Ausgestrahlt in: Hörspielwissenschaft

Bild: (cc) Exercise Plays Vital Role Maintaining Brain Health von A Health Blog

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