Prachtbauten

Ein Beitrag von Bettina Voigt

Die Einkaufszentren sollen uns das Kaufen erleichtern. Selbstvergessen schlendern wir durch seine Straßen vorbei an seinen unzähligen Läden. Sie sind eine Stadt in der Stadt. Ein Konsumparadies mit glänzender Fassade. Sie präsentieren sich als öffentlicher Raum, in welchem wir uns jedoch nie unbeobachtet bewegen. In ihnen folgt  uns ein „unsichtbarer Blick“ auf Schritt und Tritt. Können sie Orte der sozialen Interaktion und der Begegnung sein oder steht das Konsumieren im Mittelpunkt? Versinnbildlichen sie mit ihrer konkreten Architektur die Prinzipien der Konsumgesellschaft? Ist ihr ideologisches Inneres mehr Schein als Sein? Im Feature soll die ambivalente Präsenz der Einkaufszentren genauer betrachtet werden.




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Ausgestrahlt in: Räume, Träume, Schäume – Was hängt am Konsum?

Bild:wirkaufenbeide by Stefan König, genauso.und.anders

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Kommentare

Simon Lindner sagt:

Liebe Bettina Voigt,
Vielen Dank für den schönen Beitrag! Falls du es noch nicht gelesen hast, empfehle ich Dir von Emile Zola: Das Paradies der Damen.
Beste Grüße

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