MAGAZIN #22 | 16.04.2014 | 88, 4 Mhz

Hörspielwissenschaft

Nicht nur in der Vergangenheit waren Künstler und Wissenschaftler oft ein und dieselbe Person. Warum sind in unserem heutigen Verständnis aber Kunst und Wissenschaft so weit voneinander entfernt, dass sie sogar zu Gegensätzen erklärt werden können?

Ausgehend vom Konzept der künstlerischen Forschung, unter dessen Perspektive seit ein paar Jahren intensiv Erkenntnisprozesse der Künste erschlossen werden, wollen auch wir unsere künstlerischen Zugänge zu kulturellen Phänomenen hinterfragen. Dazu bringen wir mithilfe von Julian Klein, dem Direktor des Instituts für künstlerische Forschung in Berlin, zunächst Licht ins Dunkel zwischen Kunst und Wissenschaft.

Anschließend lauschen wir zwei konkreten Projekten. Lena Michaelis und Mark Othmer haben einerseits zur Besessenheit und andererseits zum Transhumanismus je auf ganz eigene Art mit Hörspielen gearbeitet. Ihre Werke hören wir in der Sendung in voller Länge und diskutieren mit ihnen darüber, wie, wann und wo künstlerische Methoden in der (Kultur­)Wissenschaft sinnvoll zum Einsatz kommen können; wie man also mit Hörspielen Wissenschaft betreiben kann.

Eine Sendung von Lena Michalis, Mark Othmer und Sebastian Schwesinger

 

 

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Das Institut für Künstlerische Forschung (!KF) ist hier zu finden.

Michel de Certeaus Das Schreiben der Geschichte erschien in deutscher Übersetzung 1991 im Campus Verlag. Hier geht es zur ISBN-Suche.

Die Fernsehserie Black Mirror ist produziert von Charlie Brooker und hat hier einen Wikipediaeintrag.

 

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