MAGAZIN #28 | 26.11.2014 | 88, 4 Mhz

Flüchtige Paradiese. Zur Kulturgeschichte des Berauschens

In einen ekstatischen oder ungehemmten Zustand zu verfallen, kann mehr als Gefühle der Entrückung und der veränderten Selbsterfahrung hervorbringen. Rausch und Ekstase können auf verschiedenste Weise produktiv wirken: In der Suche nach persönlicher Erkenntnis ebenso wie im gemeinsamen Erleben erinnerungswürdiger Momente. Doch wo fangen diese Zustände an und wo können sie enden? Und wie kann man diese erreichen? Die Antworten darauf können höchst unterschiedlich ausfallen.

In der 28. Magazinsendung begeben wir uns daher auf die Suche. Im Studio sprechen wir mit dem Kulturwissenschaftler Dr. Gerhard Scharbert über Rauschpraktiken aus Antike, Moderne und Gegenwart und spüren nach, in welcher Gestalt und in welchen Rollen das Berauschen im Laufe der Zeit in Erscheinung tritt. Unsere Redakteure haben sich zudem im Selbstversuch dem Rausch verschrieben. In diesen Experimenten werden uns unter anderem aufwühlende Kunsterlebnisse und außergewöhnliche kreative Eingebungen begegnen, die deutlich werden lassen, wie tiefgreifend Rausch unser Menschsein bestimmt.

Eine Sendung von Constantin Hühn, Nikita Hock, Jessica Masche und Sebastian Schwesinger

 

 

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Kommentare

Peter Heiner sagt:

Welch lahme Jugend – welch Frust ob der absoluten Unterwerfung des Geistes. Wein trinken und beten… Wenn ihr wirkliche Erkenntnisse der Dinge über die ihr sprecht gewinnen wollt, dann müßt ihr die dazugehörge Erfahrung schon machen und auch kommunizieren – ob die Substanzen illegal sind oder nicht hat in der wissenschaftlichen Betrachtung keine Rolle zu spielen. Man merkt leider allzu sehr, dass hier Leute von Rausch sprechen, die keine Ahnung davon haben.

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