Die Archivierung des Klangs

Ein Beitrag von Matthias Rech

Was für uns heute unmöglich erscheint, war bis weit ins späte 19. Jahrhundert bittere Realität: Stimmen, Geräusche und Töne konnten nicht für eine spätere Wiedergabe festgehalten werden.
Erst die Erfindung des Phonographen durch Thomas Edison 1878 sollte dies ändern. Auf Wachswalzen konnten nun endlich Töne konserviert und somit der Nachwelt erhalten bleiben. Genau dies vermochte auch Emil Berliners Grammophon, mit dem einzigen Unterschied, dass die akustischen Signale statt auf Walzen auf Wachsplatten eingeschrieben wurden.

Mit diesen – wenn auch konkurrierenden – technischen Entwicklungen war das Speichern und Abspielen, aber auch das Kopieren und die Verbreitung von Aufnahmen zur neuen Errungenschaft des täglichen Lebens geworden. Und auch in der Wissenschaft breite Verwendung fand.




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Ausgestrahlt in: Klanggeschichten – Spuren aus dem Tonarchiv

Bild: Edison’sche Wachswalze by Norman Bruderhofer. From Wikimedia Commons. CC BY-SA 3.0

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