Ein Beitrag von Jana Bendigs

In diesem Feature dreht sich alles um Stewart Brands »Whole Earth Catalog« als den maßgeblichen Ratgeber der US-amerikanischen Counterculture der 1960er Jahre.

Wozu dient der Catalog? Was kann man in ihn finden? Welche Rolle spielt seine Gestaltung?

Das Feature beleuchtet aber ebenso die Bedeutung des Katalogs für die heutige Zeit und deren Verständnis von Technik.


download Download

Ausgestrahlt in: Organized Man – Bewusstsein, Technik, Counterculture

Bild: (cc) The (Last) Whole Earth Catalog Cover von Peter Rukavina

Facebooktwittermail

Ein halbes Jahrhundert Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin!

Von den Anfängen bis zur Jahrtausendwende führt diese Interviewreihe mit Ehemaligen durch die Geschichte unseres Hauses.

50 Jahre Kulturwissenschaft I: Dr. Rainhard May (1960/70er Jahre)
Interview von Jana Schallau

50 Jahre Kulturwissenschaft II: Sabine Fähnders (1980er Jahre)
Interview von Marika Mäder

50 Jahre Kulturwissenschaft III: Katrin Sohns & Axel Volmar (1990er Jahre)
Interview von Antonia Traulsen

Ausgestrahlt in: Kulturwissenschaft – damals und heute

Bild: Jürgen Kuttners Studentenausweis by Heike Zappe, HU Berlin

Facebooktwittermail
Ein Beitrag von Daniel Paschen

Das Führen eines Reiseblogs ist ja ganz groß in Mode. Die Trends und Typen dieses digitalen, öffentlichen Reisetagebuchs stellt uns Daniel Paschen im Interview mit dem Koblenzer Kulturwissenschaftler Michael Klemm vor.


download Download

Ausgestrahlt in: Die Lust am Reisen – Form und Geschichte moderner Abenteuer

Bild: Bitácora by Javierosh. From Flickr. CC BY 2.0

Facebooktwittermail
Ein Beitrag von Julia

Julia erzählt von ihren Erfahrungen als Archäologie-Studentin in „Absurdistan“ – Codewort für einen kleinen Staat zwischen Osteuropa und Asien. Was sie dort erlebt, erscheint im Vergleich mit ihren eigenen, „unseren“ kulturellen Gewohnheiten, als absurd. Am Ende deutet sich an, dass wir aus dem Kontakt mit einer fremden Kultur womöglich am meisten über uns selbst lernen.


download Download

Ausgestrahlt in: Die Lust am Reisen – Form und Geschichte moderner Abenteuer

Bild: Autobus – Apsurdistan by ŠJů. From Wikimedia Commons. CC BY-SA 3.0

Facebooktwittermail
Ein Beitrag von Moritz Wessing

„Wofür messen wir eigentlich die Zeit?“

In drei kleinen Episoden befasst sich der Beitrag mit der Zeit und ihrer Bedeutung für die Menschen und das alltägliche Leben.
Es geht um die Dorfglocke, die die Zeit genauer messen kann als ein Mensch – und ihn dennoch nicht ersetzten kann.
Gleichfalls dreht es sich um die Wichtigkeit der synchronen Zeitmessung auf den Taschenuhren der Reisenden – die sonst ihren Zug verpassen würden.
Aber auch um das pünktliche, funkgesteuerte Weckerklingeln – denn Zeit bestimmt das heutige Leben weit mehr als nur bei hellem Tage.


download Download

Ausgestrahlt in: Unaufhaltsame Beschleunigung oder vom Vorbeihuschen der Zeit

Bild: Uhrwerk by Oliver Gaser. From Flickr. CC BY-NC-SA 2.0

Facebooktwittermail
Ein Beitrag von Hans Weinreich

Zeit und ihre Einteilung ist keineswegs so objektiv, wie uns heutige Atomuhren glauben lassen. Das zeigt das Beispiel der Meridiankonferenz von 1884, bei der über den Verlauf des Nullmeridians abgestimmt wurde, nach dem sich dann die Ausrichtung der Zeitzonen richten würde. Die Debatte war kulturell hart umkämpft. Hans Weinreich hat sie in Ausschnitten für uns nachgestellt.


download Download

Ausgestrahlt in: Unaufhaltsame Beschleunigung oder vom Vorbeihuschen der Zeit

Bild: Nullmeridian in Villers-sur-Mer by Хрюша. From Wikimedia Commons. CC BY-SA 3.0

Facebooktwittermail
Ein Beitrag von Lorenz Erdmann

Ein Besuch im Werkstatttraum e.V. in der Skalitzer Straße 100, der nicht ein Portrait der „Werkstatt“ zeigt, sondern auch den „Traum“ und was dies mit Co-Working, urban transformation und dem täglichen Leben zu tun hat.


download Download

Ausgestrahlt in: Kunst – Unser täglich Brot? Über die Kunst zwischen Alltag und Ideal

Facebooktwittermail
Ein Beitrag von Tam T. Loung

Die politischen Unruhen Ende der 1960er Jahre gaben Zündstoff für Diskussionen um eine neue, emanzipierte und engagierte Form der Kunst. Aus der Tradition des Dadaismus entwickelte sich um George Maciunas eine dynamische Kunstrichtung, die unter dem Namen FLUXUS bekannt werden sollte. Unter ihrem Banner fanden sich namhafte Künstler wie John Cage, Marcel Duchamp, Joseph Beuys, George Brecht zusammen, um ihr Publikum mit multimedialen, collageartigen Konzerten jenseits aller Tradition zu fordern. Das Happening trat an die Stelle des Kunstwerkes, dem Konzept des genialen Künstlers stellte die Gruppe das Teamwork entgegen. Über die Anfänge dieser radikalen Kunstbewegung und ihre Auswirkungen in unsere heutige Gegenwart sprechen Karsten Neumann, Konzeptkünstler aus Bethang und Heinrich Liman, Leiter des Museums Fluxus+ in Potsdam.


download Download

Ausgestrahlt in: Kunst – Unser täglich Brot? Über die Kunst zwischen Alltag und Ideal

Bild: Gmaciunas Manifesto. From Wikimedia Commons. Fair Use License

Facebooktwittermail
Ein Beitrag von Johannes Maibaum

Von der besonderen Stellung des Phonographen in der Wissenschaft zeugen so manche historischen Aufnahmen, die uns bis heute erhalten geblieben sind.
So auch die Experimentalaufnahmen des Philosophen und Psychologen Carl Stumpfs, der zum Thema „Sprachlaute“ die menschliche Stimme mittels Phonographen erforschte und durch seine wissenschaftlichen Versuchen mit der Technik zu neuen Erkenntnissen kam.
Und dennoch tönen hier nicht nur  die menschlichen Laute. Gleichzeitig beweisen diese Aufnahmen, dass zu Beginn der technischen Tonaufzeichnung auch eine andere Stimme immer präsent war: Die Stimme des Phonographen selbst.


download Download

Ausgestrahlt in: Klanggeschichten – Spuren aus dem Tonarchiv

Bild: Gaststätten-Grammophon der Mammut-Werke Wien, um 1910 by Andreas Praefcke. From Wikimedia Commons. Public Domain

Facebooktwittermail
Ein Beitrag von Jens Dewald

Zeppeline faszinieren uns bis heute und stehen für die Blütezeit der zivilen Luftfahrt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Und diese Faszination der Menschen für das Reisen in der Luft findet sich auch in historischen Phonographen-Aufnahmen wieder.

Von der Schönheit der Luftfahrt zeugt unter anderem der Zeppelin-Pionier Hugo Eckener, der von eine der ersten Nord-Atlantik-Reisen mit dem Zeppelin berichtet. Aber auch das Ende Zeppeline wurde akustisch bewahrt, wie die Archivaufnahmen des US-amerikanische Radiojournalisten Herbert Morrison beweisen. Dessen Bericht zum Brand der Hindenburg dokumentiert nicht nur die Ereignisse vor Ort, sondern führt uns vor Ohren wie auch das Phonogramm ein Ereignis akustisch einschreiben kann.


download Download

Ausgestrahlt in: Klanggeschichten – Spuren aus dem Tonarchiv

Bild: Hindenburg-Brand. From Wikimedia Commons.

Facebooktwittermail